Viktoria Tolstoy & Jakob Karlzon
Who We AreJazz-Duo führt musikalische Zusammenarbeit fort
Nach fast drei Jahrzehnten der Zusammenarbeit und Freundschaft veröffentlichen die Sängerin Viktoria Tolstoy und der Pianist und Keyboarder Jacob Karlzon mit „Who We Are“ wieder ein gemeinsames Album – ein musikalisches Selbstporträt zweier Künstler*innen, deren Zusammenspiel über die Jahre von gegenseitigem Vertrauen, musikalischer Freiheit und einer besonderen künstlerischen Verbindung geprägt wurde.
Seit Mitte der 1990er-Jahre stehen Tolstoy und Karlzon immer wieder gemeinsam auf der Bühne und haben bereits sechs Alben aufgenommen. Zuletzt erschienen „Letter To Herbie“ (2011), eine Hommage an ihr gemeinsames Idol Herbie Hancock, und „A Moment of Now“ (2013), ihre erste vielbeachtete Duo-Einspielung. „Who We Are“ führt diese musikalische Verbindung konsequent weiter: Tolstoys soulgetränkter Jazzgesang und Karlzons energetisches, weit ausschwingendes Klavierspiel verschmelzen zu einem Sound, der größer wirkt als ein klassisches Duo.
Das Album verbindet eigenwillige Interpretationen von Songs von Künstler*innen wie Billy Joel, Tori Amos und Thom Yorke mit Eigenkompositionen von Karlzon, der erstmals auch sämtliche Texte beisteuert.
„Who We Are“ ist das Ergebnis einer musikalischen Partnerschaft, in der sich zwei Künstler*innen auf Augenhöhe begegnen. Ein warmes, reifes Album über Vertrauen, Freiheit und die besondere Kraft, die entsteht, wenn zwei Menschen über Jahrzehnte hinweg auf derselben musikalischen Frequenz schwingen.Schöne Stimmen gibt es viele, im Jazz heute mehr denn je. Viktoria Tolstoy aber ist einzigartig: Sie ist die große Melodramatikerin des Jazz – und Pat Metheny sagte nach einem Auftritt zu ihr: »Wenn Du singst, geht die Sonne auf.«
Sie ist eine bipolare Musikerin, die wie keine andere das Glück brüchig und bedroht, das Bittere aber zauberhaft und schön klingen lassen kann.
Mit Jacob Karlzon, ihrem langjährigen musikalischen Partner, präsentiert sie ihre Songs im Duo – intim, intensiv und voller Magie. Auch Karlzons Spiel lebt von den Zwischentönen, den Übergängen, dem Uneindeutigen – egal ob er am Flügel, am Fender Rhodes oder am Syntheziser sitzt.