

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Michael Francis, Leitung / Nuron Mukumi, Klavier
Programm
- Franz Schubert Sinfonie h-Moll, D 759 "Unvollendete"
- Jean Sibelius Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105 (Sinfonie in einem Satz)
- Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll, op. 37
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
1919 in Landau gegründet, entwickelte sich das Orchester rasch zu einem wichtigen kulturellen Botschafter der Region und erlangte unter Dirigenten wie Richard Strauss und Hermann Abendroth überregionale Aufmerksamkeit. Spätere Chefdirigenten wie Christoph Eschenbach und Leif Segerstam führten es zu internationalem Ansehen. Seit 2019/20 steht Michael Francis an der Spitze und setzt neue künstlerische Akzente.
Als Orchester ohne festes Haus übernimmt die Deutsche Staatsphilharmonie bis heute die sinfonische Versorgung des Landes. Mit über 150 Veranstaltungen an zahlreichen Spielstätten sowie vielfältigen Vermittlungsformaten erreicht sie ein breites Publikum, von Kinderkonzerten bis zu internationalen Tourneen, ergänzt durch Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen.
Michael Francis – Chefdirigent
Seit der Saison 2019/20 ist Michael Francis Chefdirigent der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Zugleich leitet er das Florida Orchestra sowie das Mainly Mozart Festival in San Diego. Zuvor stand er unter anderem dem Norrköping Symphony Orchestra in Schweden vor.
Gastdirigate führten ihn zu renommierten Klangkörpern in Nordamerika, Europa und Asien, darunter The Cleveland Orchestra, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das NHK Symphony Orchestra. Er arbeitet regelmäßig mit international bekannten Solistinnen und Solisten wie Lang Lang, Anne-Sophie Mutter oder Itzhak Perlman zusammen.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit engagiert er sich in der pädagogischen Arbeit und teilt seine „verborgenen musikalischen Wahrheiten“ in Podiumsgesprächen mit dem Publikum.
Nuron Mukumi, Klavier
„… voll innerer Glut und mit phänomenaler Anschlagsdifferenzierung.“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Der in Frankfurt ausgebildete Pianist Nuron Mukumi verbindet technische Präzision mit dramaturgischem Feingefühl. Mit seinem dritten Album Portraits of Bowen (2024) widmete er sich dem britischen Komponisten York Bowen; die Aufnahme wurde für den International Classical Music Award 2025 und den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Auch sein Tschaikowsky-Album (2022) erhielt Nominierungen für Opus Klassik und Preis der deutschen Schallplattenkritik.
In der Saison 2024/25 umfasst Nurons Konzertkalender seine zweite Deutschland-Tournee mit dem Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine unter der Leitung von Maestro Sirenko sowie sein Debüt mit diesem Orchester in der Nationalphilharmonie der Ukraine in Kyjiw. Weitere Konzerte mit dem Oxford Philharmonic Orchestra, den Symphonikern Hamburg, dem Sinfonieorchester der Universität Hamburg sowie dem Jerusalem Symphony Orchestra stehen auf dem Programm. Für die Saison 2025/26 ist die Veröffentlichung seines vierten Solo-Albums sowie sein Debüt in Vilnius mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Litauen geplant. Zudem wird er erneut in Kyjiw mit dem Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine spielen.
Termine & Tickets
Preise: € 56/ € 50/ € 44