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Kulturfonds Frankfurt RheinMain, ZDF/ARTE & Deutsches Filminstitut DIF präsentieren: KINO VARIÉTÉ

Preise

€ 12.- / 9.- erm.
Tel: 06101 - 55 93 56

Spiellänge

ca. 120 Min / Film, Artistik & Stummfilm mit Live-Musik & Gesang

 
KINO VARIÉTÉ ist eine beschwingte Show, die den Zauber des frühen Kinos mit Musik, Tanz und Akrobatik aufleben lässt. Wir zeigen Ihnen aber nicht irgendwelche Stummfilme, sondern solche, die in unserer Region entstanden sind. Anlässlich des 10jährigen Jubiläums, schickt der Kulturfonds Frankfurt RheinMain dieses erlesene Programm auf Tour und lädt Sie ein, lokale Filmgeschichte zu entdecken.
 
Wie im historischen Kino beginnt jedes Programm mit einer WOCHENSCHAU, die aus regionalen Filmaufnahmen zusammengestellt wurde. Es folgen KOMÖDIE, der mittlerweile berühmt, berüchtigte VILBELER FREIBADFILM & REKLAME, dann läuft als Hauptfilm EINE TOLLE NACHT aus dem Jahre 1926, der Ihnen mit Live-Musik vom Pianisten & Wiesbadener Jazz-Preisträger Uwe Oberg & der Mainzer Stimmkünstlerin Silvia Sauer präsentiert.
 
Zum echten KINO-VARIÉTÉ wird der Abend durch originelle Jonglagen und Körperakrobatik im Vorprogramm – zwei international gefeierte Artisten treten vor der Leinwand auf: der bekannte Varieté-Jongleur JETON & ANTJE PODE mit ihrer einzigartigen ANTIPODENARTISTIK! Charmant, mit Esprit und zu mitreißender Musik begeistert diese Show seit Jahren das Publikum in Europa wie Übersee ...und nun auch in Bad Vilbel!
 
Der Hauptfilm:

EINE TOLLE NACHT

Komödie, Deutschland 1926, Buch+Regie: Richard Oswald, mit Henry Bender, Ossi Oswalda, Harry Liedtke, Wilhelm Bedow u.a.

Der aus Essig an der Gurke stammende Fabrikant Florian Pieper hat das Insektenpulver Pieperlin erfunden. Er glaubt, damit den deutschen Markt erobern zu können und begibt sich deshalb in die Millionenstadt Berlin. Doch das naive Landei befindet sich hier auf einem Pflaster, dem er nicht gewachsen ist: alles ist größer, alles ist schneller und heller, und überall lauern Gefahren für einen Strohwitwer, eine einzige „sündige“ Versuchung. Die begegnet ihm vor allem in Gestalt der hübschen, kessen Varieté-Tänzerin Margot Olschinsky, die Pieper augenblicklich anzuhimmeln beginnt.

Nun gerät der brave Ehemann in den Strudel der Weltstadt, und Dörfler Pieper stolpert in so manche Abenteuer, in denen er absonderliche Begegnungen mit Polizisten, Tanzmädchen, einem indischen Maharadscha und einem Ringkämpfer haben wird. Aber wie soll er all das seiner holden, daheim in Essig an der Gurke geglaubten Gattin erklären, die sich ebenfalls nach Berlin aufgemacht hat und der er prompt am nächsten Morgen in die Arme läuft ...

EINE TOLLE NACHT entstand im November 1926 in Berlins Efa-Filmstudio und passierte am 23. Dezember 1926 die Filmzensur. Die Uraufführungfand statt am 21. Januar 1927 im Berliner Alhambra-Kino.
Quelle: WIKIPEDIA