LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER
Beitrag zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
BRD 2026 –Buch: Rosalie Thomass, Regie: Aron Lehmann, mit R. Thomass, Golo Euler, Elise Lindner, Juliane Köhler, Anneke Kim Sarnau, Johanna Gastdorf u.a.
Barrierefreies Kino und Inklusion mit Greta & Starks | Film | Lügen über meine Mutter
1980er Jahre, westdeutschen Provinz: Wir bekommen Einblick in den Alltag einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia. Muss diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau dringend abnehmen? Ihr Ehemann Werner meint JA! Und nicht nur das, denn bei Werner manifestiert sich die fixe Idee, das Übergewicht seiner Frau für alles verantwortlich ist, was ihm versagt bleibt: der berufliche und somit auch der soziale Aufstieg. Cornelia ist dem ausgesetzt, Tag für Tag, während Tochter Ela zwischen den Stühlen steht und zunehmend vom Vater infiltriert wird. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen?
Die ist ein kraftvolles Plädoyer für weibliche Selbstbestimmung. Aus der Perspektive der Tochter erzählt uns der Film die Geschichte einer Frau, die unbeirrt nach ihrem eigenen Weg sucht. Ihr Ringen um Selbstbestimmung und Würde zeigt eindrucksvoll und extrem berührend, wie viel Mut es braucht, sich gegen persönliche wie gesellschaftliche Erwartungen zu behaupten.

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