BAD VILBEL - Stadt der Quellen
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Industriekultur in Bad Vilbel

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Brunnenmuseum

Wasserburg/Klaus-Havenstein-Weg 2

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Kronia-Quelle

1. Produktionsstandort/Friedberger Str. 3

Das Brunnenmuseum ist in der Bad Vilbeler Burg eingerichtet. Eine eigene Abteilung ist der Brunnenkunde gewidmet, in der über das Vilbeler Mineralwasser sowie die technische Entwicklung des Brunnenwesens informiert wird. Bereits die Römer kannten die heilende Wirkung des Bad Vilbeler Wassers. Ein Beleg hierfür ist der Nachweis einer römischen Therme in Bad Vilbel. Eine Abbildung eines Ausschnitts des Mosaikbodens wird im Eingangsraum gezeigt, ebenso ein Modell der gesamten Therme. Des weiteren finden sich Objekte zur Geschichte der Stadt und der Burg.
1911 von Georg Friedrich Kroner I. gegründet. Ab 1928 Kronia-Quelle. Bis heute im Besitz der Familie Kroner bzw. Saur. Das Wohnhaus sowie das Produktionsgebäude wurden seit dem Umzug in die Schulstraße 1 gegen Ende der 50er Jahre baulich kaum verändert und sind noch vollständig erhalten.
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Hessental-Quelle

Parkstraße 4/Friedberger Straße 9

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Olympische Quelle

Niddastrasse 6

Entstanden aus der Hessen- Quelle als sich Karl Hess von seinen Brüdern trennte und selbstständig machte. Ab 1927 Hessen-Quelle K.H. (Karl Hess). 1930 Trennung von seinen Brüdern Philipp und Wilhelm Hess. Ab 1932 Hessental-Quelle mit Sitz in der Friedberger Straße 9. Bis zur Betriebsstilllegung Anfang 1984 im Besitz der Familie Bueble. Im November 1990 wurden die Gebäude abgerissen und das Grundstück ab März 1994 neu bebaut. Es sind keine baulichen Reste mehr vorhanden.
Geschäftsgründung 1927 durch Wilhelm Beller. Bis zur Gründung der Olympia-Quelle 1950 Mineralwasserhändler der Luna-Quelle. Ab 1960 Olympische-Quelle. Bis zur Stilllegung des Betriebes 1978 im Besitz der Familie Beller. Das Wohnhaus sowie das Produktionsgebäude wurden in den 80er Jahren als Hotel umgestaltet und sind noch vorhanden.
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Olympische Quelle

Ehemalige Lagerhalle/Kasseler Strasse 43

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Orion-Quelle

Niddastrasse 14

Gründung einer Mineralwasserhandlung durch Philipp Karl Kroner im Jahre 1899. Ab etwa 1930 Orion-Quelle. Stilllegung des Betriebes im August 1986. Das Wohnhaus sowie das Produktionsgebäude wurden baulich kaum verändert.
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Dora-Brunnen

Feststrasse 13

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Astra-Quelle

Zweiter Produktionsstandort/Feststrasse 9

Philipp Karl Heinrich Vömel gründete im Jahre 1876 einen Mineralwasserhandel. Der im Jahre 1929 erbohrte Dora-Brunnen wurde nur bis etwa 1937 genutzt und anschließend stillgelegt. Das Wohnhaus sowie die Scheune in der sich die Füllhalle befand wurden baulich umgestaltet.
1875 von Philipp Karl Glück gegründet. 1920 Übernahme des Wassergeschäfts durch Glücks Schwiegersohn Otto Schmidt. Seit 1927 besteht der Name Astra-Quelle. Bis heute ist der Betrieb im Besitz der Familie Schmidt. Das Wohnhaus sowie das Produktionsgebäude wurden baulich kaum verändert.
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Astra-Quelle

Erster Produktionsstandort/Friedberger Strasse 30

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Adrian-Sprudel

Friedberger Strasse 55

Das Wohnhaus sowie das Produktionsgebäude wurden für Wohnzwecke modernisiert und umgebaut. Äußerlich hat sich seit der Verlegung des Betriebes im Jahre 1961 wenig verändert.
1902 von Johannes Adrian gegründet. Etwa 1929 Namensgebung „Adrian- Heilquelle“ und ab 1936 „Adrian-Sprudel“. Bis zur Stilllegung des Betriebes im November 1964 im Besitz der Familie Adrian/Jasper. Im Mai 1993 wurden die Gebäude abgerissen und das Grundstück neu bebaut. Es sind keine baulichen Reste mehr vorhanden.
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Mayen-Quelle

Friedberger Strasse 59

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Kohlensäurewerk

Diesel Strasse 26 und Friedberger Strasse

Gründung eines Mineralwasserhandels durch die Gebrüder May im Jahre 1891. Ab 1933 Mayen-Quelle im Besitz von Jakob Klöss. Übernahme des Betriebes durch Willi Selzer. Stilllegung im November 1986. Das Wohnhaus sowie das Produktionsgebäude wurden baulich kaum verändert.
1914 als Frankfurter Kohlensäurewerk der Gewerkschaft Wahle I. in Betrieb genommen. Verwendung der Quellenkohlensäure des Brod’schen Sprudels von 1914 bis 1935, danach die des Friedrich-Karl-Sprudels. Das Kohlensäurewerk gehört zum schwedischen AGA-Konzern.
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Gloria-Quelle

Ehem. LKW-Halle/Heinrich-Heine-Str./Friedberger Str.

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Hermanns-Quelle

2. Produktionsstandort/Friedberger Str. 106

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Hassia-Sprudel

Lagerhalle/Friedberger Strasse 108

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Hessen-Quelle

2. Produktionsstandort/Friedberger Str. 116

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Kronia-Quelle

Lagerhalle/Friedberger Straße

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Luisen-Brunnen

3. Produktionsstandort/Im Rosengarten 2

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Wilhelms-Brunnen

2. Produktionsstandort/Im Rosengarten 4

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Venus-Quelle

2. Produktionsstandort/Im Rosengarten 8–10

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Kronia-Quelle

3. Produktionsstandort/Im Rosengarten 9

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Astra-Quelle

3. Produktionsstandort/Im Rosengarten 25

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Hessen-Quelle

Brunnenhäuser/Flurstück „Obernholz“

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Friedrich-Karl-Sprudel

Büdinger Straße/beiderseits der Nidda

1930 von Dr. Albert Vogelsberger auf damals preußischem Gebiet direkt an der Nidda erbohrt. Nach dem Versiegen des Brod’schen-Sprudels diente das Mineralwasser für Kurzwecke und zur Kohlensäuregewinnung im Kohlensäurewerk am Nordbahnhof. In den 80er Jahren erfolgte der Ankauf durch die Astra-Quelle und die Hassia & Luisen Mineralquellen GmbH. Im linken Turm befindet sich der Kohlensäureabscheider. Hier erhält die Öffentlichkeit durch eine Glasscheibe Einblick in das Innere.
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Hassia-Sprudel

2. Produktionsstandort/Gießener Straße 18–30

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Hassia-Quellenmuseum

Gießener Straße 18–30

Das Museum vermittelt einen einzigartigen Überblick über die 140-Jährige Unternehmensgeschichte der Hassia Mineralquellen GmbH & Co.KG. Seltene Ausstellungsstücke aus der Mineralbrunnengeschichte, aber auch Reinigungs-, Abfüllund Etiketiermaschinen aus den ersten Tagen der Industrialisierung sind ebenso zu sehen wie eindrucksvolle Fotos und Dokumente aus der Gründerzeit Johann Philipp Wilhelm Hinkels. Auch die Entwicklung der Tonkrüge und Glasflaschen werden nachvollzogen. Zu dem wird die Bad Vilbeler Etikettenvielfalt und die zurückliegende 100-jährige Werbehistorie gezeigt.
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Hessen-Quelle

Ehem. Lagerhallen/jetzt: Hassia Abfülllinie für PETFlaschen/Gießener Straße

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Chattia-Quelle

2. Produktionsstandort/Schulstraße 26–28

Im Jahre 1936 erfolgte der Umzug in die Schulstraße 26–28. Nach der Stilllegung des Betriebes wurden die ehemaligen Produktionsgebäude im Jahre 1985 abgerissen und das gesamte Grundstück mit Wohnhäusern bebaut. Es sind keine baulichen Reste mehr vorhanden.
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Chattia-Quelle

1. Produktionsstandort/Schulstraße 21

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Kronia-Quelle

Zweiter Produktionsstandort/Schulstraße 1

1875 von Franz Burkhardt Schmidt gegründet. 1909 Übernahme des Wassergeschäfts durch Schmidts Schwiegersohn Friedrich (Fritz) Klöss. Ab 1927 Chattia- Quelle. Das Wohnhaus sowie das Produktionsgebäude wurde seitdem baulich kaum verändert.
Ende der 50er Jahre wurden in der Schulstraße 1 neue Produktionsgebäude errichtet. Das alte Fachwerkhaus musste dem heute noch vorhandenen Wohnhaus weichen. Die Produktionsgebäude wurden baulich kaum verändert.
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Sport-Quelle

Friedberger Straße 5

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Hessental-Quelle

Friedberger Straße 9

1928 von Heinrich Hein gegründet. Ab 1928 Sport- Quelle. Bis zur Betriebsstilllegung Anfang Mai 1985 im Besitz der Familie Hein. Das Wohnhaus ist noch vorhanden und das Produktionsgebäude wurde für gewerbliche Zwecke baulich umgestaltet.
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Getränkevertrieb Rack

Friedberger Straße 22

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Hassia-Sprudel

Entnahmestelle/Kurpark an der Parkstraße

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Hassia-Sprudel

Brunnentempel im Kurpark an der Parkstraße

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Hassia-Sprudel

Erster Produktionsstandort/Kurpark / Rückseite zur Nidda

Seit der Erbohrung des neuen Hassia-Sprudels in den Jahren 1936 bis 1937 sprudelt hier das Mineralwasser aus rund 320 m Tiefe. Im betriebseigenen Kohlensäurewerk konnte früher die Kohlensäure mittels Kompressoren verflüssigt und für die Mineralwasserabfüllung verwendet werden. Neben der Abfüllung des Mineralwassers als Erfrischungsgetränk dient es auch heute noch für Kurzwecke.
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Elisabethen-Quelle

1. Produktionosstanort/Kurpark/Rückseite zur Nidda

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Gloria-Quelle

Erster Produktionsstandort/Kurpark/ Rückseite zur Nidda

Rückwärtige Ansichten der ehemaligen Produktionsstätten. Heute teilweise umgestaltet aber in jedem Fall umgewidmet. (Bild und Text stehen exemplarisch für Punkt 37 bis 39)
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Friedrich-Karl-Sprudel

Brunnentempel im Kurpark

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Dr. Lenz-Quelle

Frankfurter Straße 128

(siehe auch Punkt 25)
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Römische Therme

Am Südbahnhof

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Hermanns-Quelle

Erster Produktionsstandort/Frankfurter Straße 148

Die im Zuge des Eisenbahnbaus 1848/1849 entdeckte römische Therme verfügte über einen großen Baderaum mit einem prächtigen Mosaik, das – auf einer Größe von 4,75 x 7,05 Metern – Meeresund Fabelwesen rund um den Meeresgott Oceanus abbildete. Mosaik und Therme wurden ca.180 n.Chr. errichtet, das Mosaik kann heute im Landesmuseum in Darmstadt bewundert werden.
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Luna-Quelle

Querstraße 6

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Hasan-Quelle

Bergstraße 9

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Mathilden-Quelle

Bergstraße 15

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Siegfried-Quelle

Frankfurter Straße 20

1928 von Siegfried Wechsler gegründet. Ab 1928 Siegfried- Quelle. 1939 von Wilhelm Kinnel übernommen. Bis zur Ersteigerung und Stilllegung des Betriebes durch die Astra-Quelle im Jahre 1976 im Besitz der Familie Kinnel. Das ehemalige Produktionsgebäude wurde mit der benachbarten Gloria-Quelle im Juli 1990 abgerissen. Es sind keine baulichen Reste mehr vorhanden. Selbst das Wohnhaus, das zur Zeit der Siegfried- Quelle errichtet wurde erfuhr eine grundlegende Umgestaltung.
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Jamina-Quelle

Frankfurter Straße 9

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Elisabethen-Quelle

Erster Produktionsstandort/Frankfurter Straße 10

1928 von Karl Jamin gegründet. Ab 1928 Jamina-Quelle. Bis zur Stilllegung des Betriebes im Jahre 1999 im Besitz der Familie Jamin. Im März 2001 wurden die alten Produktionsgebäude abgerissen und das im Jahre 1905 errichtete Wohnhaus renoviert.
1872 von Christoph Heinrich Beurer gegründet und 1900 an Heinrich Friedrich Wilhelm Dittmar verkauft. Ab 1903 Elisabethen-Quelle. 1969 Verlegung des Füllbetriebes nach Bad Vilbel- Gronau. Im Januar 2001 begann man mit dem Abbruch der ehemaligen Füll- und Lagergebäude und der Bebauung des Grundstückes. Das alte (Fachwerk-) Wohnhaus in dem sich einst die Brauerei und Gastwirtschaft „Zum schwarzen Bären“ befand ist noch vorhanden.
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Gloria-Quelle

Frankfurter Straße 16–18

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Venus-Quelle

Erster Produktionsstandort /Frankfurter Straße 5/Erzweg

1927 von Simon Appel gegründet. Von 1927 bis 1928 Friedrich's-Quelle genannt. Namensänderung wegen Prozess mit der Kaiser-Friedrich-Quelle in Offenbach. Ab 1928 Gloria-Quelle. 1936 Übernahme des Rosbacher-Brunnens. 1978 Stilllegung des Betriebes und Verlegung der Produktion nach Rosbach v.d.H.. Die Fotos zeigen die bauliche Entwicklung des Areals vom Zeitpunkt der Betriebsgründung bis in die Gegenwart.
1930 von Heinrich Schäfer gegründet. Ab 1930 Venus- Quelle und Eröffnung eines Abfüllbetriebes. Von 1949 bis 1959 an Jean Keßler aus Bad Homburg verpachtet. Von 1959 bis 1969 im Besitz von Albert Kurt Schmidt aus Frankfurt am Main. 1969 von Walter Kneip käuflich erworben. Das Wohnhaus in der Frankfurter Straße 5 ist noch vorhanden, das Produktionsgebäude wurde für gewerbliche Zwecke mehrmals baulich umgestaltet.
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Elfen-Quelle

Wohngebäude in der Frankfurter Straße 4

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Brod'scher-Sprudel

Wohngebäude am Marktplatz 7

Der Landwirt Otto Müller ließ im Keller seines Wohnhauses einen Mineralbrunnen bohren und gründete im September 1929 die Elfen- Quelle. Kriegsbedingt erfolgte 1943 bereits die Stilllegung des Betriebes. Im Jahre 1943 verkaufte Otto Müller die Markenrechte und einen Teil des Grundstückes an den benachbarten Hassia-Sprudel. Dieser konnte durch den Geländezugewinn expandieren und errichtete zwischen 1955 und 1958 anstelle der alten historischen Bauten moderne Produktionsgebäude. Heute ist noch das renovierte Wohnhaus in dem sich einst das Gasthaus und die Brauerei „Zum goldenen Engel“ befanden vorhanden.
Nach zweijähriger Bohrarbeit entdeckte Karl Brod im Jahre 1900 einen stark kohlensäurehaltigen Sprudel, der zunächst den Namen „Victoria-Melitta- Sprudel“ und ab 1904 den Namen „Brod’scher-Sprudel“ erhielt. Brod errichtete in seinem Haus Badeeinrichtungen und verabreichte die ersten Kurbäder. Er legte damit den Grundstein für das spätere Kurbad Vilbel. Das überschüssige Kohlendioxid wurde ab 1914 mittels Leitung zum neuerrichteten Kohlensäurewerk am Nordbahnhof geleitet, dort verflüs- 44 45 46 47 48 sigt und in Stahlflaschen gefüllt. Im November 1935 versiegte der Sprudel nachdem er zuvor schon mehrmals ausgeblieben war. Das Wohnhaus ist noch vorhanden.
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Hassia-Sprudel

Erster Produktionsstandort/Frankfurter Straße 2

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Villa-Belle-Quelle/Vigeno-Brunnen

Vigeno-Brunnen/Am Marktplatz 3

1864 von Johann Philipp Wilhelm Hinkel gegründet. Ab ca. 1895 Hassia-Mineralbrunnen. Ab ca. 1916 Hassia- Sprudel. 1936 Neubohrung des Hassia-Sprudels im Kurpark. Nach dem Umzug in die Gießener Straße ging das Gelände in andere Hände über. Das Produktionsgebäude wurde mehrfach, zuletzt zwischen 1995 und 1996, baulich für gewerbliche Zwecke umgestaltet.
1875 Gründung einer Mineralwasserhandlung durch Bernhard Jamin. Nutzung einer Mineralquelle ab etwa 1928 unter der Bezeichnung Hirsch-Quelle und kurze Zeit später Villa-Bella-Quelle. Verpachtung und Betrieb durch eine Genossenschaft unter der Bezeichnung „Vigeno-Brunnen“. 1933 Verkauf des Grundstückes an den Luisen-Brunnen, der auf diesem Grundstück seine neue Betriebsstätte eröffnete. Das Wohnhaus in dem sich vor 1900 die Gastwirtschaft „Zum Hirsch“ befand wurde ab März 1994 restauriert.
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Ludwig-Quelle

Neu bebautes Grundstück/Am Marktplatz 2–4

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Luisen-Brunnen

Zweiter Produktionsstandort/Fischergasse

1552 erstmals durch den Arzt Jacobus Theodorus Tabernaemontanus urkundlich erwähnt. Bis 1872 staatlicher Besitz und unter Nutzung verschiedener Pächter. 1872 von Franz Josef Guth und Heinrich Vömel 5. ersteigert. 1900 Übernahme des Betriebes durch Philipp Christian Ferdinand Hess. Ab ca. 1905 Ludwigs-Quelle. 1923 Übernahme durch Alfred Wenderoth. Ab ca. 1923 Ludwigs-Brunnen. Ab ca. 1928 Ludwig-Quelle. Bis zur Betriebsstilllegung im Dezember 1990 im Besitz der Familie Wenderoth. Zwischen Juni und Juli 1994 erfolgte der Abriss des gesamten Gebäudekomplexes und im folgenden Jahr die Neubebauung. Es sind keine baulichen Reste mehr vorhanden. In der Tiefgarage befindet sich in einem Brunnenhaus die Mineralquelle, die von der Hassia Mineralquellen GmbH & Co.KG genutzt wird.
1875 von Friedrich Grosholz direkt neben der späteren Ludwig-Quelle gegründet. Ab 1910 Luisen-Brunnen Vilbeler Urquelle. 1933 Umsiedelung auf das gegenüber liegende Grundstück des Vigeno-Brunnens. Bis zur Fusion mit dem Hassia- Sprudel im Sommer 1982 im Besitz der Familie Weihl. Mit dem Abriss der ehemaligen Gebäude des Luisen-Brunnens und des Wilhelms-Brunnens zwischen April und Mai 1991 verschwand auch die Fischergasse. In den Jahren 1994 bis 1995 errichtete auf dem Gelände die Bad Vilbeler/Bergen- Enkheimer Volksbank ihren neuen Hauptverwaltungssitz.
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Wilhelms-Brunnen

Erster Produktionsstandort/Fischergasse

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Barbarossa-Brunnen

Lohstraße 18

1899 von Heinrich Vömel VI. gegründet. 1922 Übernahme des Geschäfts durch Wilhelm Vömel II. Ab 1928 Wilhelms- Brunnen. Bis zur Stilllegung des Betriebes im Jahre 1979 im Besitz der Familie Vömel.
Im Mai 1929 unter der Bezeichnung Barbarossa- Brunnen durch Heinrich Schuchmann gegründet. Bereits ein Jahr später wurde der Betrieb an die Frankfurter Familie Lorch verkauft und an Kurt Baehr verpachtet. Anfang 1933 erfolgte die Schließung des Betriebes. Das Wohnhaus ist noch vorhanden. Die Scheune in der sich die Füllhalle befand wurde etwa in den 60er Jahren abgetragen.
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Delphin-Brunnen

Kurpark

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Hassia-Sprudel

Quellenhof/Quellenstraße 21

(siehe auch Punkt 35 und 36)
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Ziegelei

Massenheim

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Heimatmuseum

Altes Rathaus, Massenheim

Seit Menschengedenken werden Ton und Lehm zu Gefäßen und Ziegeln verarbeitet; aufgrund der reichen Vorkommen an der Erdschicht des „Rotliegenden“ auch überall im Vilbeler Raum. Im 19. Jh. wurden im Handstrichverfahren und Feldbrand „Russensteine“ hergestellt. In Massenheim begann 1900 die „Wetterauer Dampfziegelei“ eine industrielle Produktion mit Ringofen. 1937 übernahmen die Gebrüder Strauch die in Konkurs gegangene Ziegelei. Sie fertigt heute weiterhin im Familienbesitz unter dem Namen „Keraform“ spezielle Hohlziegel an.
Das Heimatmuseum Massenheim öffnet am 15. Juli 2005 eine Dauerausstellung rund um die 100-jährige Geschichte von Ziegelei, Dorf und heutigem Gewerbegebiet. Zudem wird in zahlreichen Dokumentationen die Ortsgeschichte Massenheims dargestellt. Ein Museumscafé lädt im Sommer, immer Sonntag nachmittags, zum verweilen ein. Auch in dem attraktiv gestalteten kleinen Museumsgarten findet man einen Platz zum Rasten.