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Die Wasserburg
 
Mitten in der Stadt Bad Vilbel, im nördlichen Teil des Kurparks, stehen am Ufer der Nidda in idyllischer Lage, die Reste einer Wasserburg. Sie war einst Wohnsitz der Ritter von Vilbel, von 1581 bis 1796 diente sie als Amtssitz der kurmainzischen Verwaltung. Ihre ältesten Bauteile stammen aus dem 12. Jahrhundert. Nach ihrer Zerstörung im Jahre 1399 wurde sie erneut und vergrößert wieder aufgebaut; seit der zweiten Zerstörung im Jahre 1796 ist sie Ruine geblieben. Bemerkenswert sind der umgebende Wassergraben, das Tor mit Wappenschild, ein barocker Brunnen im Hof und der große Palas über einem langen tiefen Keller. In einem Seitengebäude und im Turm befindet sich das Brunnenmuseum mit örtlichen vorgeschichtlichen und mittelalterlichen Funden, Ausstellungsstücken der Vilbeler Mineralbrunnen und vielen heimatkundlichen Erinnerungen.
 
 
Entstehungsgeschichte der Burgfestspiele
 
1986 wurde die Idee entwickelt, in der Ruine der Bad Vilbeler Wasserburg ein Freilichttheater zu eröffnen. Initiatoren waren Bodo Preck, der spätere Intendant der Burgfestspiele, und Bürgermeister Günther Biwer.
Im Sommer 1987 fanden dann die ersten Bad Vilbeler Burgfestspiele statt. Auf dem Spielplan stand Dario Niccodemis Komödie „Scampolo“ mit Barbara Kratz in der Hauptrolle sowie Klaus Dahlen, Sonya Martin und anderen.  Aufgrund der guten Resonanz wurde beschlossen, die Festspiele in Bad Vilbel zur regelmäßigen Einrichtung werden zu lassen.
In den Jahren 1988 und 1989 blieb es bei nur einer Eigenproduktion auf dem Spielplan. 1990 jedoch ist dann das Angebot um einige Veranstaltungen erweitert worden: Erstmalig wurde Theater für Kinder gezeigt, an fünf Sonntagen fanden literarische Matineen statt, und zum ersten Mal war ein anderes Ensemble zu Gast, die Schlossfestspiele Ettlingen. Ebenfalls 1990 übernahm Klaus Havenstein die Intendanz der Burgfestspiele.
Zum fünfjährigen Bestehen der Burgfestspiele wurden 1991 zwei Eigenproduktionen in den Spielplan aufgenommen, zudem ist auch das Gastspielangebot ausgebaut worden.  1993 übernahm Jörg Reichlin für die folgenden sechs Spielzeiten die künstlerische Leitung der Burgfestspiele.
Mit Shakespeares „Ende gut, alles gut“ wurden 1994 in Neuwied und Bad Pyrmont erste Gastspielerfahrungen gesammelt. Seit 1995 wird auch der Burgkeller für Vorstellungen genutzt.
Diese Programmstruktur ist in der Spielzeit 2000 um jeweils eine Produktion auf der Hauptbühne und im Burgkeller noch mal erweitert worden. Die Besucherzahlen stiegen kontinuierlich von anfangs ca. 5.000 bis derzeitig über 80.000.
Seit November 2000 sind die Burgfestspiele Bad Vilbel Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft deutscher Festspielorte neben Bad Hersfeld, Ettlingen, Jagsthausen und anderen.
Seit 2011 wurde als neuer Schwerpunkt das Theater für Kinder und Familien ausgebaut - mit eigenen Inszenierungen aus inzwischen drei verschiedenen Sparten: Oper, Musical und Schauspiel. Die Burgfestspiele haben mit inzwischen 10 Inszenierungen zuletzt über 100.000 Besucherinnen und Besucher.
 
 
 
Das Festspielgelände
 
Seit 1993 wird die Zehntscheune, ein historischer Fachwerkbau in idealer Lage gegenüber der Wasserburg, für die Burgfestspiele genutzt. In ihr befinden sich u.a. das Betriebs- und das Kartenbüro der Burgfestspiele, die Schreinerei sowie eine Schneiderei und die Werkstatt für die Bühnenbildner.
Die Programmgestaltung und -durchführung sowie sämtliche Verwaltungsaufgaben der Burgfestspiele werden von dem städtischen Kulturamt ausgeführt.
Auf Grund der positiven Entwicklung hat die Stadt Bad Vilbel mit erheblichen finanziellen Mitteln den Platz zwischen der Burg - dem Spielort - und der Zehntscheune neu gestaltet und ausgebaut. Somit sind die beiden Gebäude harmonisch miteinander verbunden und im historischen Ambiente ist ein eigenes Festspielgelände geschaffen worden.