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Literaturrecherche Bad Vilbel

In einer seiner Kurzgeschichten nennt Peter Bichsel Bad Vilbel einen „Kurort, der keiner ist“. Zugleich ist die Stadt für ihn ein Ort noch nicht realisierter Möglichkeiten, ein Ort, an dem Wünsche vielleicht wahr werden. Bichsel schreibt: „Bad Vilbel, ich habe mir das ausgewählt auf der Karte. Vielleicht wählt sie das auch aus. Vielleicht ist sie in Vilbel, und ich bin hier, betrunken, mit einem betrunkenen Kellner.“ ( Der Busant, 1985, S. 77)

Das ist nur ein Beispiel für die zahlreichen Funde, die bisher bei der Literaturrecherche zu Bad Vilbel gemacht wurden. Nach einem Jahr liegt hiermit eine erste Dokumentation vor. Die Recherche soll zusammentragen, wer in Bad Vilbel publiziert hat und was über und in Bad Vilbel publiziert worden ist. Das gilt vor allem für die Zeit nach 1945, aber mit Hilfe digitalisierter Buch- und Zeitschriftenbestände lassen sich auch frühere Quellen finden. Auch dafür ein Beispiel:

Im Januar 1870 wurde vor dem Vilbeler Landgericht darüber verhandelt, ob der beim letzten Manöver durch Vilbel reitende König eine Mütze oder eine Pickelhaube aufgehabt habe. Zwei wohlhabende Bürger hatten gewettet und waren in Streit geraten. Einer Vernehmung des Königs als Zeugen allerdings „wurde nicht stattgegeben“, so das Schweinfurter Tagblatt vom 8. Januar 1870.

In der vorliegenden Dokumentation werden die Funde nach folgenden Aspekten gegliedert: Texte, in denen Vilbel als literarisches Motiv auftaucht, finden sich unter Bad Vilbel in der Literatur. Es gibt überraschend viele Sach- und Fachbücher über Bad Vilbel. Sie sind unter Literatur über Bad Vilbel zu finden. Dann haben wir Literatur gesucht, die in Bad Vilbel verlegt wurde: Publikationen aus Bad Vilbel. Besonders interessant sind natürlich die publizierenden Vilbeler, soweit möglich wurden hier die persönlichen Lebensdaten, Kontaktmöglichkeiten und Werke aufgenommen. Als Anhang haben wir einige historische Textauszüge zu Vilbel beigegeben, dazu gehört beispielsweise der erwähnte Artikel aus dem Schweinfurter Tagblatt vom Januar 1870.

Diese Dokumentation ist ein Anfang. Wenn Sie beim Stöbern darin interessante Entdeckungen machen, freuen wir uns. Und wir sind sicher: Sie wissen mehr, als sich in Datenbanken recherchieren lässt. Es gibt gewiss noch mehr interessante Veröffentlichungen von Bad Vilbeler Bürgerinnen und Bürgern, mehr Publikationen über oder aus Bad Vilbel. Korrekturen und Ergänzungen sind herzlich willkommen.

Bitte wenden Sie sich an das Kulturamt:
Eine Mail mit dem Stichwort „Literaturrecherche Bad Vilbel“ an Frau Annette Zindel-Strauß (annette.zindel-strauss@bad-vilbel.de) genügt, wir greifen Ihre Hinweise auf.

Diese Recherche entstand auf Empfehlung von Stadtrat Rüdiger Wiechers. Sie wird finanziell durch die Stiftung „Städte für Menschen“ und den „Verein zur Sport- und Kulturförderung in Bad Vilbel e. V.“ ermöglicht. Die praktische Umsetzung erfolgt in einer Kooperation des Fachbereichs Kultur der Stadt Bad Vilbel mit dem „Bad Vilbeler Verein für Geschichte und Heimatpflege e. V.“.