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HELGE TIMMERBERG liest aus
"Die Straßen der Lebenden - Storys von unterwegs"

Termine

Do, 15.02.   20:00

Preise

Eintritt: 12 Euro / erm. 8 Euro

Poetisch, witzig und hemmungslos ehrlich: »Der tollste, schrillste, unterhaltsamste und dabei weiseste deutsche Reiseschriftsteller« Frankfurter Rundschau

»Reisen ist Bungee-Jumping für die Seele«: Helge Timmerberg lebte schon als globaler Nomade, lange bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Er fand als Siebzehnjähriger in Indien zu seinem Beruf, berichtet von überall auf der Welt, geht immer aufs Ganze, probiert alles aus. Nach seiner Autobiografie »Die rote Olivetti« kehrt er mit diesem Band zurück zu Reportagen, aus denen ungebremste Neugier und Leidenschaft fürs Unterwegssein spricht: auf den Straßen, auf denen er sich lebendig fühlt - wie Barcelonas Rambla, die die Altstadt in Legal und Illegal, in Gut und Böse teilt. In Palermo schreibt er sich kräftezehrenden Liebeskummer von der Seele. In Fukushima erlebt er tiefste Demut - und in Rio einen grandiosen Filmriss. Er geht zwischen Amsterdam, Neukölln, Ostwestfalen und dem Hohen Atlas auf Heimatsuche. Und klärt die Frage, wie man ein Hotelzimmer ruck, zuck in ein Zuhause verwandelt.

Helge Timmerberg wuchs in Bad Oeynhausen auf und verließ die Schule mit der Mittleren Reife. Anschließend trampte er vier Monate lang von Bielefeld nach Indien. Mit 17 Jahren entschied er sich in einem indischen Ashram im Himalaja, Journalist zu werden.
Eine innere Stimme im Ashram führte zu seiner Erleuchtung und sagte ihm:
„Geh nach Hause. Und werde Journalist“
(Aus: Helge Timmerberg Shiva Moon, Rowohlt Verlag, Berlin, 2006, 2. Auflage S.132)

In Bielefeld eröffnete Helge Timmerberg das erste vegetarische Restaurant namens „Mandala“. Anschließend arbeitete er bei der Braunschweiger Zeitung und beim Stern. Anschließend reiste und recherchierte Helge Timmerberg als Journalist für Tempo, Wiener sowie den Playboy und die Bunte, für die er seine wichtigsten Reportagen in subjektiver Erzählweise verfasste. Seinen Schreibtisch verlegte er hierfür in das „Hotel Riviera“ im kubanischen Havanna und hielt nur über Fax Kontakt zum Verlag.
Heute pendelt er zwischen seinen Wohnorten Wien, Berlin und St. Gallen, zeitweilig wohnte er auch in Marrakesch.