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Tintenherz

Schauspiel ab 7 Jahren nach Cornelia Funke

Foto Eugen Sommer

Tintenherz - Inhalt

 

Die zwölfjährige Meggie lebt mit ihrem Vater Mo auf einem alten Bauernhof. Meggies Mutter Teresa ist vor Jahren verschwunden und befindet sich angeblich auf einer Abenteuerreise. Mo ist von Beruf Buchbinder und repariert alte Bücher. Das ganze Haus ist bis in den letzten Winkel und bis unter die Decke mit Büchern vollgestopft. Eines Nachts taucht ein geheimnisvoller Mann auf dem Hof auf, sein Name ist Staubfinger. Staubfinger nennt Mo Zauberzunge und warnt ihn vor einem gewissen Capricorn. Um sich vor Capricorn zu verstecken, reisen Meggie und Mo zu Elinor, wo sie aber von Capricorns Männern aufgespürt werden und Mo in Gefangenschaft gerät. Offenbar ist der stille Mo in ein großes Abenteuer verwickelt, von dem Meggie nichts geahnt hat. Nun ist es an Meggie, mutig zu sein und es mit Capricorn und seinen Männern aufzunehmen und das Geheimnis zu lüften. Diese sind aus dem Buch Tintenherz in die reale Welt gelangt und treiben hier ihr Unwesen. Mo hat nämlich die besondere Gabe, Figuren und Gegenstände aus den Büchern herauszulesen. Mit der Hilfe von Fenoglio, Farid und Staubfinger setzen Meggie und Mo nun alles daran, Capricorn und seine Handlanger zu überwältigen und zurück in die Welt von Tintenherz zu schicken. Dabei entdeckt auch Meggie besondere Fähigkeiten, das Böse wird mit der Macht des Wortes überlistet und die Identität der geheimnisvollen Resa aufgedeckt.

Spieldauer: 105 Minuten, incl. 20 Minuten Pause

Regie Kirsten Uttendorf | Ausstattung Claus Stump

Mitwirkende
Britta Hübel (Resa), Julian Mehne (Mo), Johanna Dähler (Meggie), Regina Felber (Elinor), Niklas Herzberg (Capricorn), Andreas Krämer (Basta), Felix Lampert (Flachnase), Michael Raphael Klein (Staubfinger), Christoph Türkay (Farid), Peter Albers (Fenoglio)

Als Cornelia begann, Tintenherz zu schreiben, ahnte sie nicht, dass diese Geschichte in ihrem Kopf wachsen würde, bis sie mehr als ein Buch füllt.

Ich wollte schon lange eine Geschichte schreiben, in der Gestalten aus Büchern lebendig werden, denn welcher Büchersüchtige kennt das Gefühl nicht: dass einem Figuren aus einem Buch echter vorkommen und näher sind als Menschen, die man aus dem echten Leben kennt? Die Erklärung ist einfach. Welcher echte Mensch erlaubt es einem schon, so tief in sein Herz zu blicken, wie ein Geschichtenerzähler es uns bei seinen Figuren erlaubt? Bis in die tiefste Seele dürfen wir spitzeln, alle Angst, alle Liebe, alle Träume sehen.

Es gab aber noch etwas, was Cornelia Tintenherz schreiben ließ - ein Bild, das sie immer wieder vor sich sah: von einem Mädchen, das nachts auf seinem Bett kniet, vor einem regennassen Fenster, und draußen steht jemand... Cornelia sah es ganz deutlich, fast wie ein Filmbild, und sie musste nur noch herausfinden, welche Geschichte hinter diesem Bild steckt.

Natürlich las sie auch viele, viele Bücher über Büchersammler, Bücherdiebe, Büchermörder ... Büchersüchtige, Buchbinder (wie Mo) ... und fand viele, viele Dinge und Ideen, mit denen sie ihre Geschichte füttern konnte.

Noch nie ist mir das Schreiben so leicht gefallen wie bei Tintenherz, noch nie hat sich eine Geschichte so aufs Papier gedrängt - vielleicht weil es eine Geschichte über meine eigene Leidenschaft ist, die Leidenschaft für Bücher, aber auch fürs Vorlesen.

Also - Cornelia hofft, ihr werdet beim Lesen genauso viel Spaß haben wie sie beim Schreiben - willkommen im Labyrinth der Buchstaben! www.corneliafunke.com

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